Selbstpflücke
und Neuigkeiten
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Direkt vom Erzeuger
Rund ums Jahr
Genießen Sie unsere Obstplantagen und die Fahner Höhe bei einem schönen Spaziergang auf 2 Wanderwegen.
Die jeweils etwa 11 km langen Rundwanderwege starten im Gierstädter Obstpark.
Obst essen heißt Gesundheit essen. Heimische Äpfel schmecken nicht nur besonders gut, sie sind rundum gesunde Kraftpakete mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. So ist schon mit zwei Äpfeln am Tag unser Gesamtbedarf an dem lebenswichtigen Vitamin C gedeckt! Wer viele Äpfel isst, hilft seinem Körper deshalb, sich besser gegen Schadstoffe zur Wehr zu setzen. Äpfel enthalten aber nicht nur Vitamine und Mineralstoffe in Hülle und Fülle, sondern sind auch reich an den besonders wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Diese Stoffe haben bereits in der Pflanze die Aufgabe, vor schädlichen Umwelteinflüssen zu schützen. Im menschlichen Körper wirken sie entzündungshemmend, putzen die Blutgefäße und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Unter den sekundären Pflanzenstoffen sind wertvolle Antioxidantien, die dabei helfen sollen, das Krebsrisiko zu senken. Heimische Äpfel sind also nicht nur ein wohlschmeckender Snack für jede Tageszeit, sondern wahre Fitnessfrüchte, die in Ihrer täglichen Nahrung nicht fehlen sollten. Zum optimalen Zeitpunkt geerntet, enthalten die Früchte die volle Menge an wertgebenden Inhaltsstoffen. Die Äpfel reifen nach der Ernte weiter und verlieren, wenn sie nicht sachgerecht gelagert werden, bald an Geschmack und Knackigkeit.
Unser Tipp: Kaufen Sie Äpfel lieber öfter und in kleineren Mengen und bewahren Sie sie im Kühlschrank auf. Durch optimale Lagerung können die Obstbauern die Früchte stets frisch für Sie bereit halten.
Bereits die Bezeichnung Zuckerkrankheit weist darauf hin, dass Zucker bei Diabetes mellitus eine wichtige Rolle spielt: der Zuckerspiegel des Blutes ist erhöht, weil der Körper nicht genügend Insulin produziert, das den Zuckergehalt im Blut regelt. Deshalb muss von außen eingegriffen werden. Neben Insulinspritzen, medikamentöser Behandlung und viel Bewegung bedeutet das für die betroffenen Patienten auch eine Diät, die vor allem wenig fett- und zuckerhaltige Lebensmittel zulässt. Hier wird zwischen verbotenen und bis zu einem gewissen Maß erlaubten Zuckern unterschieden. Während Haushalts-, Trauben- und Malzzucker, sowie Honig tabu sind, dürfen Obst und Obstsäfte in Grenzen konsumiert werden. Für Diabetiker-Diäten werden alle Kohlenhydrate in Broteinheiten (BE) umgerechnet: 12 g Kohlenhydrate entsprechen einer BE. Von Äpfeln dürfen Diabetiker relativ viel essen, denn erst 100 g Äpfel oder 100 g Apfelsaft enhalten 1 BE (zum Vergleich: 14 g Knäckebrot = 1 BE). Äpfel liegen bei den Früchten deshalb vorn, weil sie ein günstiges Verhältnis von Fructose zu Glucose und Sacharose haben, wobei die beiden Letzten möglichst gemieden werden sollten. Bei frischen Äpfeln sieht das Verhältnis der drei Zuckerarten folgendermaßen aus: 60:15:15. Es verschiebt sich aber im Laufe der Lagerung zu Ungunsten der Sacharose: diese Zuckerart nimmt während der Lagerung ab. Deshalb gilt der sonst übliche Tipp, Äpfel möglichst frisch zu essen, für Diabetiker nicht. Sie sollten gelagerte Äpfel bevorzugen! Schale: 70% der Vitamine des Apfels, besonders Vitamin B und C, befinden sich in seiner Schale. Sie stärken das Immunsystem, indem sie die Bildung von roten Blutkörperchen anregen, die Wundheilung beschleunigen und das Bindegewebe kräftigen. Fruchtfleisch: Äpfel wirken nicht nur vorbeugend gegen Krebs, sie können Tumoren sogar am Wachstum hindern. Grund: Die im Fruchtfleisch enthaltenen Pektine werden im menschlichen Dickdarm in Buttersäure umgewandelt. Die Substanz hemmt das Enzym Histon-Deacetylase, das die Krebszellen zum Wachstum benötigen. Versuche zeigten: Bei gesunden Ratten, die hauptsächlich Äpfel als Futter bekamen, sank das Brustkrebsrisiko um 44%; bei Ratten mit Tumoren schrumpften diese – um bis zu 60%! Experten raten deshalb, täglich 3 Äpfel zu essen.
• Auslöser ist ein spezielles Eiweiß
• das Auftreten des Eiweißes ist differenziert abhängig von Sorte, Lagerdauer, Jahreszeit des Apfelkonsums
• Symptome sind Kratzen und Bläschenbildung
• oft tritt Kreuzallergie mit Birkenpollenallergie auf
• mit der Lagerung nimmt das allergene Potenzial zu
Eigentest: kleine Bissen kauen und ausspucken.
Die eigentliche Gefahr besteht erst beim Schlucken.
Falsche Behauptungen:
• grüne Äpfel sind gut
• alte Sorten sind gut
• Pflanzenschutzmaßnahmen sind Auslöser
Vorwiegend für Allergiker geeignet:
Berlepsch, Boskoop, Alkmene, Idared, Ontario, Rubinette, Pilot, Santana, Elise
Es gibt keinerlei Garantie!!
Diese Sorten wurden von Betroffenen genannt, wissenschaftlich begründete Aussagen gibt es wenig.
• Also unbedingt selbst testen!!
Als allergenfrei gelten allerdings Verarbeitungsprodukte (z.B. Apfelsaft, Apfelmus), weil sich während des Verarbeitungsprozesses das Eiweiß denaturiert.
Die bei Jung und Alt beliebte Sommerfrucht ist mehr als eine fruchtig-frische Gaumenfreude. In vielen Regionen prägen Süßkirschenbäume die Landschaft; wenn die Frucht während ihrer Saison auch unseren Speisezettel prägt, kommt zum Augen- und Gaumenschmaus ein auf schmackhafte Weise erwirkter Gesundheitseffekt hinzu. Der Harnsäurespiegel im Blut sinkt, die Bindegewebe straffen sich, hautschädigende freie Radikale werden neutralisiert, Knochen und Nerven gestärkt, der Organismus entgiftet, das Blut gereinigt und die Zellen entwässert. Eine Kur mit Kirschen belebt Körper und Geist, die saftige Frucht verjüngt und erfrischt - sie macht fit für den Sommer. Das prallvoll mit wertvollen Gesundheitsstoffen gefüllte Steinobst enthält ein spezielles Fruchtaroma, das dazu verleitet, mehr und mehr von dieser Frucht zu essen. Werden wir "süchtig" nach Süßkirschen, kommt das im Gegensatz zu sonstigen Süchten unserer Gesundheit zugute. In Bezug auf das, was an wertgebenden Inhaltsstoffen in ihr steckt, ist die Kirsche keine ausgesprochene Frucht der Superlative. Aber sie enthält ausgewogene Mengen an allem, was unserem Organismus gut tut. Ein 500g Schälchen pro Tag, möglichst die ganze Kirschensaison über genossen, wirkt als "Körperputzer" und Jungbrunnen. Die Kombination der Inhaltsstoffe macht diese Steinobstart zu einem idealen Naturheilmittel bei Entzündungen, Rheuma, Gicht, Gewebeschwäche und Schadstoffen im Körper. In überdurchschnittlicher Menge enthält die Kirsche den Mineralstoff Kalium und das Spurenelement Zink. Kalium spielt eine zentrale Rolle bei der Zellversorgung und unterstützt die entwässernde Wirkung der Kirsche. Zink, auch als "Glücklichmacher" bezeichnet, nimmt Einfluss auf den Stoffwechsel der Hormone, die unsere Stimmungslage, Begeisterungsfähigkeit und Antriebskraft steuern. Vorzeitigem Ergrauen der Haare beugt eine gute Versorgung mit Zink ebenfalls vor. Auch die Gehalte von bioaktiven Substanzen wie Anthozyane (rote Pflanzenfarbstoffe) können sich sehen lassen. Sie helfen die Bindegewebe zu einem kräftigen Geflecht aufzubauen. Zugleich schützen sie Haut und Gewebe vor zellschädigenden freien Radikalen, die unsere Haut rascher welken und altern lassen. Anthozyane hemmen auch Entzündungen und wirken Parodonthose entgegen. Je intensiver rot die Frucht der Kirsche gefärbt ist, desto mehr gesundheitsfördernde Anthozyane enthält sie. Diese zu den Flavonoiden aus der Sauerstoffgruppe der Polyphenole zählenden rot-violetten Farbträger gelten zudem als effektive Helfer gegen Krebs, Thrombosen, Infarkte, Aterienverkalkung und Schlaganfälle. Kirschen sind als wirksame Herz- und Kreislauf- Schutzmittel und das auf so genussvolle Weise.
100g frische Süßkirschen enthalten:
kcal/kJ: 67/280, Wasser: 82 g,Kohlenhydrate: 13 g, Eiweiß: 0,9 g, Fett: 0,4 g, Rohfaser: 0,4 g, Säure: 0,6 g, Vitamin C: 15 mg, Vitamin E: 0,1 mg, Vitamin B1: 0,05 mg, Vitamin B2: 0,04 mg, Vitamin B3: 0,08 mg, Vitamin B5: 0,03 mg, Vitamin B6: 0,04 mg, Folsäure: 0,02 mg, Molybdän: 0,001 mg, Kalium: 200 mg, Kalzium: 20 mg, Phosphor: 20 mg, Magnesium: 10 mg, Chlor: 30 mg, Natrium: 3 mg, Schwefel: 8 mg, Eisen: 0,4 mg, Zink: 0,15 mg, Kupfer: 0,10 mg, Bor: 0,30 mg, Mangan: 0,10 mg, Fluor: 0,02 mg, Jod: 0,015 mg, Kobalt: 0,005 mg
Dem Kirschbaum haften allerlei, eher unheimliche Mythen an. Auch der Symbolwert erscheint widersprüchlich. Der Todesgöttin Artemis war der Kirschbaum geweiht, auch bei den Germanen galt die Kirsche als Todessymbol. Die christliche Symbolik stempelte die Kirsche zur verbotenen Frucht. In Japan dagegen wird kein anderer Baum so sehr verehrt. Ihm zu Ehren findet seit 1.000 Jahren das Kirschblütenfest statt. Aus diesem Land stammen auch die zahlreichen Zierkirschen, die unvergleichlich üppig blühen, aber keine Früchte tragen. Unsere Vorfahren nutzten den sagenumwobenen Baum ganzheitlich, also auch die Blätter, Stiele, Steine, das Holz und Harz. Kirschbaumholz liegt unverändert im Trend, die übrigen Nutzungsmöglichkeiten gerieten großteils in Vergessenheit. Der griechische Arzt Dioskorides (1. Jh. n. Chr.) übersah auch die Frucht nicht. Er empfahl Kirschen als "gut dem Bauch" und als Blutbildner. Kirschblätter, jung gepflückt, ergeben in Mischungen mit Walderdbeer-, Himbeer- und Brombeerblättern einen wertvollen Haustee. Die Blätter eignen sich auch zum Einlegen von Gurken. Tabak lässt sich mit getrockneten Kirschblättern strecken. Frische Blätter und selbst die Blüten kann man Salaten, Saucen und Suppen beigeben. Fruchtstiele lösen als Teeaufguss bei anhaltendem Husten den Schleim. Sie wirken zugleich entwässernd und sind deshalb Bestandteile von Entfettungstees. Kirschkerne eignen sich nicht nur für Wettbewerbe im Steine-Weitspucken. In schlechten Zeiten wurde ihr 35%iger Ölgehalt genutzt. Heute wieder gebräuchlich sind Kirschkerne als Bettwärmer. Eingenäht in Leinenstoff und aufgeheizt auf dem Kachelofen oder im Mikrowellenherd kann man damit das Bett vorwärmen, kalte Füße darauf stellen oder bei Unwohlsein ein solches Kirschkernkissen (Steinsack) auf den Bauch legen.
Dem Urahn aller Gourmets, dem römischen Feldherrn Lucius Lucullus, verdanken wir die Edelkirsche. Seine militärischen Errungenschaften sind längst vergessen, nicht aber seine Kriegsbeute. Er brachte die ersten großen, saftigen Süßkirschen aus der pontischen Stadt Kerasos an der Schwarzmeerküste Kleinasiens nach Rom. Als ausgeprägter Feinschmecker räumte Lucullus dem als Tribut mitgebrachten Kirschbäumchen auf seinem Triumphwagen den zentralen Platz ein. Die seiner Meinung nach kostbarste Kriegsbeute verbreiteten die Römer in ganz Mitteleuropa.
Dass nach den Worten von Plinius eine „Schmeichelei des Gaumens“ zugleich die „zuträglichste Speise für den Magen“ sein soll, ist fast zu schön, um wahr zu sein. Für J.W. von Goethe war Spargel ganz einfach der König der Gemüse. Der „Förderer der edlen Gedanken“ – so sah Ch. Dickens den Spargel. 400 v. Chr. wurde er von Hippokrates erstmals als Heilpflanze bezeichnet. Während Dioskorides riet, ein Spargelamulett als Schutz vor unerwünschter Schwangerschaft zu tragen, überreichten die Böotier jeder Braut vor der Hochzeit einen Brautkranz aus Spargel als Zeichen besonderer Fruchtbarkeit.
Bereits in der Antike war Spargel als Heilpflanze bekannt. Von Mitte April bis Mitte Juni hat er
Hochsaison, diese Zeit bietet sich für eine Frühjahrs - Entschlackungskur mit Spargel geradezu an. Das wohlschmeckende Gourmet – Gemüse entgiftet den Körper auf genussvolle Weise, sodass wir fit in den Sommer gehen. Eigentlich müsste ein solch unbestrittener Gesundheitsförderer wie der Spargel keiner Werbung bedürfen. Es ist jedoch wichtig, den besonderen Wert des Spargels immer wieder bewusst zu machen.
Wichtiges Grundelement beim Entschlacken des Organismus sind Ballaststoffe, also unverdauliche
Pflanzenfasern. Sie regen nicht nur die Verdauung an, sondern schützen auch vor Darmkrebs und
helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Hierbei leisten die im Spargel reichlich enthaltenen
Saponine Unterstützung. Gleichzeitig binden Ballaststoffe allerlei Stoffwechselgifte und
transportieren sie rasch aus dem Körper. So können sie nicht über die Darmschleimhaut in den
Blutkreislauf gelangen. Die wasseraustreibende Wirkung des Spargels unterstützt den
Entschlackungseffekt. Sie beruht auf den Inhaltsstoffen Kalium und Asparaginsäure, beide
erhöhen die Wasserausscheidung. Viel Wasser, also extrem wenig Kalorien lassen Spargel zum Schlankmacher werden – vorausgesetzt, Sie übergießen ihn nicht mit fetten Soßen oder reichlich Butter. Innerhalb der
Spargelstange gibt es Unterschiede. Die Spitze enthält gut zweimal soviel Vitamin C wie die Basis.
Im oberen Stangendrittel konzentrieren sich auch die Mineralstoffe. Bei Spargel fällt der hohe
Vitamin-B-Gehalt auf: viel Thiamin für die Nerven, Riboflavin für die Zellenergie, Pyridoxin für
die Spannkraft, Biotin für straffe Haut und kräftiges Haar, Niazin für die Lebensfreude und
Panthothensäure für die Vitalität. Unübertroffen ist der Folsäuregehalt, bereits 100g Spargel
decken den Tagesbedarf. Wertvoll sind auch Inhaltsstoffe wie Kalium, Zink und die vielen
bioaktiven Substanzen.
100g frischer Spargel enthält:
kcal/Kj: 14/57, Wasser: 94 g, Eiweiß: 1,9 g, Kohlenhydrate: 2,0 g, Fett: 0,1 g, Ballaststoffe: 1,5 g, Mineralstoffe: 0,3 g, Fruchtsäuren: 0,2 g, Vitamin C: 20 mg
Obwohl Spargel durch die überwiegende Handarbeit bei Anbau, Ernte und Aufbereitung
nicht zu den Billiggemüsen zählt, sollten Sie sich diesen Genuss nicht vorenthalten, denn:
• Spargel schmeckt vorzüglich
• Spargel ist reich an wertvollen Vitaminen (A,C,B1 und B2) und Mineralstoffen (Calcium, Phosphor, Kalium)
• Spargel enthält Asparaginsäure, die die Nierentätigkeit positiv anregt ( der Körper wird dadurch
entwässert)
• Spargel meint es gut mit der Figur, denn 1 kg enthält nur 170 kcal
Spargelkauf
Frischer Spargel ist an seiner glänzenden Schale, seiner knackigen Konsistenz, an geschlossenen
Köpfen ( weiß-blaurötlich) und an seinen frischen Schnittstellen zu erkennen.
Aufbewahrung
Wollen Sie frischen Spargel für einige Tage aufbewahren - kein Problem. Wickeln Sie den ungeschälten
Spargel in ein feuchtes Tuch und legen Sie ihn ins Gemüsefach des Kühlschranks.
Zubereitung
Den gewaschenen Spargel schälen Sie am einfachsten mit einem Spargelmesser immer vom Kopf
zum Schnittende ( am Ende wird etwas dicker geschält ). Die Enden sollte man großzügig abschneiden,
sie ergeben mit den Schalen ausgekocht eine aromatische Basis für leckere Spargelcremesuppen.
In einem Topf wird Wasser mit Salz und etwas Zucker zum kochen gebracht, der Spargel wird
dann dazugegeben (er soll mit Wasser bedeckt sein) und zugedeckt 15-20 Minuten gegart.
Spargelvorrat
Hier eignet sich besonders das Einfrieren. Der Spargel wird wie beschrieben vorbereitet, so kann
er dann in Folienbeutel oder in Alufolie verpackt eingefroren werden (ohne ihn zu blanchieren).
Der unaufgetaute Spargel kommt in den kochenden Sud.
Apfel-Omelett
1 Ei mit 2 EL Mineralwasser luftig schlagen und würzen. Von einem großen Apfel das Kerngehäuse ausstechen und in Scheiben schneiden. 100g Pellkartoffeln in Scheiben schneiden. Mit 1 TL Öl in der Pfanne kurz anbacken. Die Apfelscheiben beigeben, von einer Seite kurz andünsten und wenden. Die Eimasse darüber gießen und fertig backen. Mit Raukeblättern garnieren.
Apfel-Knusper-Salat
Einen großen Apfel würfeln, 100g Möhren grob raspeln, mit 2 TL Nussöl oder neutralem Speiseöl und etwas Essig oder Zitronensaft anmachen, 100g geraspelten Sellerie (Glas) unterziehen, abschmecken, 30g in Streifen geschnittenen Lachsschinken beifügen, auf Salatblättern oder Scheiben einer ½ Salatgurke anrichten, mit 20g gerösteten Kürbis- oder Sonnenblumenkernen bestreuen.
Apfelragout „Metzgerin“
Aus 50g Bratwurstbrät (Kalbfleisch) kleine Bällchen formen und in Instant-Gemüsebrühe
5 Minuten gar ziehen lassen. 100g in Scheiben geschnittene Möhren und 100g geschälte und gewürfelte Kartoffeln mit 2 TL Öl unter Rühren andünsten. Mit etwas Gemüsebrühe bissfest garen. 1 Prise gemahlenes Kardamom und 1 mittelgroßen gewürfelten Apfel (ohne Kernhaus) beifügen. In 2-3 Minuten fertig dünsten. Abschmecken und mit reichlichglatter Petersilie oder Kresse bestreuen.
Edamer Apfelsalat
40 g mageren Kochschinken, und 40 g Edamer-Käse in Streifen oder Würfel schneiden. Einen mittelgroßen Apfel (ohne Kerngehäuse) würfeln und mit Zitronensaft beträufeln. 3 Esslöffel Sahne mit 1 Prise Currypulver verrühren, abschmecken. Unter die vorbereiteten Zutaten ziehen, auf Salatblättern anrichten.
Skandinavischer Salat
2 EL Saure Sahne mit 4 EL Milch sämig rühren. Mit scharfem Senf, Kümmel oder Koriander und Zucker kräftig abschmecken. Ca. 80g Matjesfilet in Stücke schneiden und einen Apfel würfeln. Zusammen mit 100g sehr fein gehobeltem Weißkohl unter die Salatsoße mengen. Auf Salatblättern anrichten. Mit Dill oder glatter Petersilie bestreuen, dazu Vollkornbrot.
Apfelkuchen mit Rum und Schokolade (Süße Versuchung)
4 Äpfel, 125 ml Rum,
Teig: 200g Butter, 200g Zucker, 4 Eier, 125g gehackte Walnüsse, 2 EL Kakaopulver, 1 TL Zimt, 1 TL Backpulver, 200g gesiebtes Mehl
Belag: 2-3 EL Aprikosenkonfitüre, Schokostreusel
Außerdem gefettete Springform
Äpfel schälen und entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit Rum vermischen und ziehen lassen. Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Für den Teig Butter schaumig schlagen. Nach und nach Zucker und Eier einrühren und schlagen, bis der Zucker vollständig aufgelöst ist. Nüsse, Kakao, Zimt Backpulver und Mehl mischen und vorsichtig unterrühren. Rumäpfel über einem Sieb abtropfen lassen und danach unter den Teig heben. Teig in die Springform streichen und 45 Min. backen. Aprikosenkonfitüre in einem Topf leicht erhitzen. Die Kuchenoberfläche damit bestreichen und Schokostreusel darüber verteilen.
Äpfel mit Dip
Zutaten für 8 Portionen: 1500 g verschiedene Apfelsorten, 600 g Käse, 300g gekochter und roher Schinken, 300 g geräucherte Putenbrust (Scheiben und Würfel)
Zutaten für die Dips: 2 Avocados, 3 EL Zitronensaft, 250 g Krabben, 200 g Creme fraiche, 250 g Magerquark, 250 g Sauerrahm, 100 g knusprig gebratene Schinkenwürfelchen, 2 hart gekochte fein gewürfelte Eier, 2 Bund Rucola, 4 EL Apfelessig, 1 TL Tomatenmark, 2 EL Kapern, 2 EL gemischte gehackte Kräuter, gehackter Dill, frisches Basilikum, 1 TL mittelschafer Senf, kalt gepresstes Öl, Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Tabasco
Avocado-Dip: Die beiden Avocados halbieren, die Steine entfernen, Fruchtfleisch mit einem Löffel aus der Schale heben und mit einer Gabel oder dem Schneidestab zerkleinern. Mit 2 EL Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer pikant abschmecken.
Krabben-Dip: 250 g Krabben abspülen, klein schneiden, mit etwas Zitronensaft beträufeln und mit 150 g Creme fraiche, Salz, Pfeffer, Tabascosauce und gehacktem Dill vermischen.
Schinken-Dip: 250 g Magerquark mit 2 EL Creme fraiche, 100 g knusprig gebratene Schinkenwürfelchen und 1 TL Tomatenmark verrühren, mit Pfeffer und Basilikumstreifen würzen
Vinaigrette: 4 EL Apfelessig, 2 hart gekochte, fein gewürfelte Eier, 2 EL Kapern, 2 EL gehackte Kräuter, 1 TL mittelscharfer Senf mit 8 EL kalt gepresstem Öl verrühren.
Sauerrahm-Dip mit Rucola: Den Rucolabund gut abbrausen und hacken, mit einem Becher Sauerrahm verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Apfel-Spargel-Salat
Zutaten: 1 kg Spargel, 5 säuerliche Äpfel, 3 EL Zitronensaft, 3 EL leichte
Mayonnaise, 100 g Creme fraiche, Zucker, Salz und weißer Pfeffer, Schnittlauch
Zubereitung: Den vorbereiteten Spargel in 1 cm lange Stücke schneiden und knackig garen, Spargelstücke auf Küchenkrepp gut abtropfen und erkalten lassen, Äpfel schälen, vom Kernhaus befreien, in Spalten schneiden, aus Zitronensaft, Mayonnaise und Creme fraiche eine Soße bereiten, mit Salz, Zucker, Pfeffer und gehacktem Schnittlauch würzen, die Soße mit den Spargel- und Apfelstücken durchmischen und in Cocktailgläsern servieren.
Filet - Apfeltopf
Zutaten: 800 g Schweinefilet, 1 EL Butterschmalz, Salz, Pfeffer oder Steakgewürz, 4 - 5 große Äpfel (am besten säuerlich: Boskoop, Elstar), 400 g Sahne, 2 EL Tomatenketchup, 4 TL Curry, 250 g geriebener Käse
Schweinefilet in Scheiben schneiden. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und die Fleischscheiben darin Portionsweise kräftig anbraten. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer oder Steakgewürz würzen. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Äpfel schälen und mit einem Ausstecher das Kerngehäuse entfernen. Die Äpfel dann in Scheiben schneiden, so dass Apfelringe entstehen. Eine feuerfeste Form einfetten. Zunächst eine Lage Apfelringe hinein geben. Darüber Fleisch, dann wieder Apfelringe und so weiter. Die obere Schicht sollte aus Apfelringen bestehen. Sahne mit Ketchup, Curry und Salz verrühren. Die Sauce über den Auflauf gießen. Mit dem geriebenen Käse bestreuen und 25 - 30 Minuten im vor geheizten Backofen backen. Dazu schmeckt sehr gut Reis und ein knackiger Salat.
Gefüllte Käse-Äpfel
4 rote Äpfel/ 50 g weicher Camembert/ 1-2 EL Quark/ weißer Pfeffer/ Rosenpaprika
Zubereitung: Camembert mit dem Mixer cremig rühren. Weisswein und Quark unterrühren und die Masse mit Pfeffer abschmecken ! Äpfel waschen, an einem Ende einen Deckel abschneiden, entkernen und die Höhlung im Apfel vergrößern. Die Käse-Quark-Masse so hineinfüllen, dass ein weißes Häubchen übersteht, das mit Paprika garniert wird.
mögliche Varianten: je 100 g Greyerzer, Paprikaschote und gekochten Schinken klein schneiden, mit 1-2 EL Zitronensaft und ein wenig Öl geschmeidig rühren und die Masse in die Äpfel füllen.
Ausgebackene Apfelringe
Zutaten: 12 schöne große Jonagold oder Boskoop, 1 l Cidre, 280 g Mehl, 5 EL Olivenöl, Frittierfett, Puderzucker/Vanillesoße (oder Eis)
Zubereitung: Vorbereitung der Apfelringe: Apfel schälen, Kernhaus entfernen, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden, evtl. mit Zucker bestreuen und in 0,75 l Cidre einlegen (der Cidre kann danach noch getrunken werden), 1 Std. ziehen lassen
Ausbackteig: gesiebtes Mehl, restlichen Cidre (0,25 l) und das Öl zu dickflüssigem Teig verarbeiten, die vorbereiteten Apfelringe durch den Ausbackteig ziehen und bei großer Hitze ca. 5 Min. frittieren. Die fertigen Apfelringe auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und je nach Geschmack anrichten und servieren.
Scharfe Apfelsuppe
Zutaten für 10 Personen: 10 Äpfel, 5 rote Paprikaschoten, 3 kleine Salatgurken, 3-4 Knoblauchzehen, Butter zum Dünsten, 2 rote Chilischoten, 1,5 l Fleischbrühe, Salz, weißer Pfeffer, Paprikapulver, 1 EL Zucker, 250 g süße Sahne
Zubereitung: Äpfel schälen und entkernen, Paprikaschoten, geschälte Gurken und Chilischoten entkernen und alles in kleine Stücke schneiden und mit den zerdrückten Knoblauchzehen in der Butter weich dünsten. Mit der Fleischbrühe aufgießen und gut durchkochen, alles pürieren, mit den Gewürzen abschmecken und mit Sahne abziehen. Alles nochmals aufkochen und heiß servieren
Waldmeisterbowle
Den Waldmeister sammeln, bevor er blüht. In sehr hochprozentigen Alkohol und Zucker einlegen. Wenn Blätter die grüne Farbe an den Alkohol abgegeben haben (das ist nach ein paar Tagen soweit), ist der Ansatz fertig. Dieses Konzentrat nun für die Maibowle nach Geschmack mit Apfelwein von Fahner Frucht (herb und süß) je nach Geschmack auffüllen. Teilweise kann der Wein durch Apfelsaft ersetzt werden. Kühl genießen: lecker!!
Walnuss - Apfel - Salat
Zutaten: 750 g süßsaure Äpfel, Saft von 1 Zitrone, 75 g Walnusskerne, 100 g Roquefort, 100 g Schlagsahne, 4 EL Apfel- oder Weinessig, Kresse oder einen anderen Salat. Die Äpfel vierteln, entkernen, in dünne mundgerechte Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Käse mit Sahne und Essig zu einer glatten Masse rühren. Walnusskerne halbieren, mit den Äpfeln mischen und die Sauce darüber geben. Auch das Auge isst mit: Garnieren Sie den Salat beispielsweise mit Kresse oder Feldsalat.
Marzipan - Äpfel
Zutaten: 4 große, herb - säuerliche Äpfel, 75 g Marzipanrohmasse, 2 EL gesiebter Puderzucker, 1 TL Zitronensaft, 1 EL zerlassene Butter, 3 EL Semmelbrösel, 1 EL Zucker, 1 Prise Zimt, 2 EL gehackte Walnusskerne, 1/8 l Schlagsahne
Marzipan mit Puderzucker und Zitronensaft verkneten. In die vom Kerngehäuse befreiten Äpfel füllen. Die Äpfel rundherum mit der zerlassenen Butter einstreichen. Semmelbrösel, Zucker und Zimt mischen. Äpfel darin wenden. In eine gefettete Auflaufform stellen. Im vor geheizten Backofen - mittlere Schiene - bei 200 Grad 25 Minuten backen. Kurz vor Ende der Garzeit mit den gehackten Walnusskernen bestreuen. Heiß servieren, dazu geschlagene Sahne.
Frittierte Kirschen
Zutaten: 150g Mehl, 75g Zucker, 1TL Zimt, 1 Prise Salz, 3EL Milch, 3EL Weißwein, 3 Eier
Zubereitung: Mehl, Zucker, Zimt und Salz mischen. Milch, Eier und Weißwein zugeben und daraus einen sämigen Teig bereiten. 30 Min. quellen lassen. Den Stiel an den Kirschen belassen. Einen Topf mit Frittierfett auf 180° erhitzen. Die Kirschen am Stiel festhalten, die Frucht in den Teig tauchen und dann ins heiße Fett geben. Nach 2 Min. herausnehmen, zum Abtropfen auf ein Kuchengitter legen und mit Puderzucker bestreuen. Heiß oder kalt servieren.
Kirsch-Stachelbeer-Marmelade
Zutaten: 500g dunkelrote Süßkirschen, entsteint gewogen, 500g nicht ganz reife Stachelbeeren, 1kg Gelierzucker 1:1, 1 P Zitronensäure
Zubereitung: Die Stachelbeeren waschen, putzen, halbieren und in einen großen Kochtopf geben. Mit dem Pürierstab fein zerkleinern. Die Süßkirschen entsteinen, klein schneiden und zum Stachelbeer-Mus geben. Alles mit Gelierzucker und Zitronensäure mischen. Das Gemisch langsam, unter ständigem Rühren zum kochen bringen. Mindestens 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und heiß in Gläser füllen. Die zugeschraubten Gläser für einige Minuten auf den Kopf stellen. Danach wieder umdrehen und abkühlen lassen.
Spargelfondue mit pikanten Dips
Zutaten: (4-6 Personen) 1kg weißer Spargel, 50g Butter, Salz, Zucker, Muskat, 2cl trockener Weißwein
Spargel waschen und schälen, Stangen in 3cm große Stücke schneiden, Butter in einem breiten Topf zerlassen, Spargelstücke einlegen, Salz, Zucker und Muskat darüber streuen, Wein hinzufügen, zugedeckt bei schwacher Hitze 15 min dünsten, Spargel in einer feuerfesten Form oder im Fonduetopf servieren. Dazu die vorbereiteten Soßen reichen, in die die Spargelstücke mit Fonduegabeln eingetunkt werden.
Mögliche Dips: Dill-, Wein-, Knoblauch-, Paprika-, Kräuter-, Quarkdip
Spargel-Lachs-Salat
Zutaten: (für 4 Personen) 800g Spargel, je ½ TL Salz und Zucker, 4 EL Essig, Salz, Pfeffer, Zucker, 6 EL Öl, 1 TL mittelscharfer Senf, 1 kleine Zwiebel, 300g Stremel- oder Räucherlachs. Salatblätter, Dillspitzen
Zubereitung: Spargel waschen und schälen, die Stangen in 3-4cm große Stücke schneiden, Wasser mit Salz und Zucker aufkochen und die Spargelstücke darin gut mit Wasser bedeckt 10-12 min garen. Heraus nehmen, abtropfen und erkalten lassen. Essig, Salz, Pfeffer und Zucker verrühren, Öl und Senf unterschlagen. Die Zwiebel schälen, fein hacken und untermischen. Lachs in Mund gerechte Stücke schneiden und mit den Spargelstücken mischen. Die Marinade unterheben und den Salat 30 min im Kühlschrank zugedeckt durchziehen lassen. Auf Salatblättern anrichten und mit Dillspitzen garnieren.
Spargelpizza
Zutaten: (für 4 Personen) 250g Mehl, 150g kalte Butter, 1 Ei, ½ TL Salz, 1kg Spargel, je 1 TL Salz und Zucker, Butter für die Form, 200g Salami am Stück, 2 Tomaten (ca. 150g), 200g grüne Erbsen (frisch oder tief gefroren), 100g ger. Allgäuer Emmentaler, 1-2 EL Pizzagewürz
Zubereitung: Mehl, Butterflöckchen, Ei und ½ TL Salz rasch zu einem glatten Teig verkneten, Als Kugel in Klarsichtfolie 30 Min. kühl stellen. Spargel waschen, schälen und die Stangen in 3cm lange Stücke schneiden. Ca. 1,5l Wasser, Salz und Zucker aufkochen. Spargelstücke einlegen, in etwa 8 Min. bissfest kochen. Abgießen, Spargelstücke abtropfen lassen, auf Küchenpapier trocken tupfen. Form (Durchm. 26cm) mit Butter ausstreichen, mit Teig auslegen, Rand leicht hoch drücken. Mit Spargel belegen, Salamiwürfel und Tomatenscheiben auf dem Spargel verteilen. Erbsen, Käse, Pizzagewürz darüber streuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad, 2. Schiene, 20-30 Min. backen.
Spargel-Schinkencreme mit Bandnudeln
Zutaten: (für 4 Personen), 250 g schmale Bandnudeln, 1 TL Salz, 800 g Spargel, je ½ TL Salz und Zucker, 1 mittelgroße Zwiebel, 200 g gekochter Schinken, 3 EL Rapsöl, 200 ml Sahne, 2 Eigelb, 50 g geriebener Käse, Salz, Pfeffer 2 EL gehackter Basilikum
Zubereitung: Nudeln mit Salz in reichlich Wasser bissfest kochen, abgießen und abtropfen lassen. Spargel waschen, schälen. Die Stangen in 2 cm große Stücke schneiden und mit Salz und Zucker in ca. 1,25 l Wasser nicht zu weich kochen und gut abtropfen lassen. Zwiebel schälen und hacken, Schinken fein würfeln. Beides in Rapsöl goldbraun anbraten, Spargel dazugeben. Sahne mit Eigelb, Käse, etwas Salz und Pfeffer verquirlen. Unter die Spargel-Schinken-Mischung heben und nochmals heiß werden lassen (nicht mehr kochen). Bandnudeln vorsichtig untermischen, zugedeckt 5 Min. ziehen lassen und mit Basilikum bestreuen.
Spargelaspik
Zutaten: 10 dicke Stangen Spargel, 1l Wasser, Salz, 8 Blatt weiße Gelantine, 2-3 EL Zucker, 2 TL Salz, 1/8 l Weißweinessig, weißer Pfeffer, 200 g magerer roher Schinken, 1 Bund Kerbel
Zubereitung: Spargel schälen, putzen und quer halbieren. Wasser mit Salz zum Kochen bringen und den Spargel darin gar kochen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Gelantine in kaltem Wasser einweichen. Den heißen Spargelsud mit Zucker, Salz, Essig und Pfeffer pikant abschmecken. Gelantine ausdrücken und darin auflösen. Den Sud abkühlen lassen. Schinken in schmale Streifen schneiden. Kerbel kalt abbrausen, trockenschütteln und die Blättchen abzupfen. Spargel auf vier tiefe Teller verteilen. Erkalteten Sud darübergießen, der Spargel sollte gut bedeckt sein. Schinkenstreifen und Kerbelblättchen vorsichtig darüber verteilen. Das Aspik zwei Stunden im Kühlschrank gelieren lassen
Spargelküchlein
Zutaten: 800 g Spargel, 1 Prise Salz, 1 TL Zucker, 3 Eier, 50 ml Sahne, 100 ml Milch, Pfeffer, Muskat, Salz, 2 EL gehackter Schnittlauch, 125 g Mehl, Butterschmalz zum Braten
Zubereitung: Spargel schälen, putzen und in 2-3 cm große Stücke schneiden. Wasser mit Salz und Zucker zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin nicht zu weich kochen. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Eier, Sahne, Milch, Salz, Pfeffer, Muskat und Schnittlauch in einer Schüssel verquirlen. Mehl darüber sieben und mit dem Schneebesen unterrühren. Den Teig 30 Minuten ruhen lassen. Spargelstücke unterheben. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen und nacheinander 8 Spargelküchlein backen. Delikat als Beilage zu Fisch oder Kurzgebratenem. Dazu schmeckt Remouladensoße.
Eier-Spargelsalat
Zutaten: 1 kg Spargel, Salz, 1 TL Zucker, 4 Eier, 1 Dose Mandarin Orangen (314 g), 1 Bund Frühlingszwiebeln
Für die Soße: 5 EL Mayonnaise, 5 EL Sahne, 1 EL Puderzucker, 1EL mittelscharfer Senf, Salz, weißer Pfeffer, 1 EL Zitronensaft, 1 Knoblauchzehe, einige Basilikumblättchen
Zubereitung: Spargel schälen, putzen und in 5 cm lange Stücke schneiden. Wasser mit Salz und Zucker zum Kochen bringen und den Spargel darin nicht zu weich kochen. Auf Küchenkrepp auskühlen lassen. Die Eier hart kochen. Mandarinen-Spalten abtropfen lassen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Für die Soße Mayonnaise, Sahne, Puderzucker, Senf, Salz, Pfeffer und Zitronensaft glatt rühren. Knoblauchzehe schälen und zerdrücken, Basilikum hacken. Beides unter die Soße mischen. Eier schälen und in Scheiben schneiden. Spargel, Zwiebelringe, Mandarinenfilets und Eischeiben auf Portionstellern anrichten. Die Soße darüber gießen. Dazu frisches Bauernbrot und Tomaten reichen.
Spargelmousse
Zutaten: 800 g Spargel, Salz, 1 TL Zucker, 8-10 Blatt weiße Gelantine, 300 ml Spargelsud, 3 EL Doppelrahmfrischkäse, Salz, weißer Pfeffer, 300 ml Sahne
Zubereitung: Spargel schälen, putzen und in 1 cm lange Stücke schneiden. Wasser mit Salz und Zucker zum Kochen bringen und die Spargelstücke darin garen. Gut abtropfen lassen. Gelantine in kaltem Wasser einweichen. 300 ml vom Spargelsud abkühlen lassen und den Doppelrahmfrischkäse mit dem Schneebesen darin glatt schlagen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Spargelstücke zufügen. Etwas von dem restlichen Spargelsud erhitzen, die Gelantine ausdrücken, darin auflösen und die Spargel-Käsemischung vorsichtig darunter rühren. Die Sahne steif schlagen und gleichmäßig untermischen. Die Mousse über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen. Auf einem Salatbett mit Räucherlachsscheiben anrichten.
Gemüsegratin
Zutaten: 600 g Spargel, 400 g Brokkoli, 2 Kohlrabi, 400g Zucchini, Butter für die Form, 150 g, Kräuterfrischkäse, 400 g süße Sahne, Schnittlauch, 60 g geriebener Käse, 3 Eigelb, Salz und Pfeffer
Zubereitung: Geschälten Spargel in 2 cm lange Stücke schneiden, Brokkoli in Röschen teilen, Kohlrabi in Würfel und Zucchini in dünne Scheiben schneiden, Gemüse getrennt in Salzwasser knackig garen, abtropfen lassen, Gemüse in gebutterte feuerfeste Form schichten, Frischkäse mit Sahne, fein geschnittenem Schnittlauch, geriebenem Käse und Eigelb verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken, Masse über das Gemüse verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad überbacken.
Eingebackener Spargel
Zutaten: 750 g Spargel, 750 g Kartoffeln, 2 Eier, Salz, 75 g Mehl, Muskat, Mehl zum Ausrollen, 100 g gekochter Schinken, Butterschmalz zum Braten, Schnittlauch
Zubereitung: Vorbereiteten Spargel in 5 cm lange Stücke schneiden und in Salzwasser knackig garen, auf Küchenkrepp gut abtropfen lassen, Kartoffeln kochen, pellen und durch eine Presse in eine Schüssel passieren, Eier, Salz, Mehl, Muskat zu den Kartoffeln geben und zu einem Teig verkneten, diesen 1 cm dick ausrollen und in 8 Rechtecke schneiden, Spargel und gewürfelten Schinken darauf verteilen, Rechtecke übereinander schlagen und die Ränder fest andrücken, in erhitztem Butterschmalz beidseitig goldgelb braten, mit fein gehacktem Schnittlauch bestreuen und heiß servieren.
Spargeltorte
Zutaten: 250 g Toastbrot, 100 g Butter, 1 kg Spargel, 200 g Frühstücksspeck, 4 Eier, 250 g süße Sahne, 3 EL geriebener Emmentaler, Salz und Pfeffer
Zubereitung: Vom Toastbrot die Rinde entfernen und eine flache Kuchenform damit auslegen, Spargelstangen knackig garen und sternförmig auf dem Toastbrot anordnen, fein gewürfelten Speck in Butter anrösten und mit der Butter über Spargel und Toastbrot geben, Eier und Sahne verquirlen, den Käse darunter rühren, mit Salz und Pfeffer würzen und über den Spargel gießen, im vor geheizten Backofen bei 200 Grad 15 Minuten überbacken, heiß oder kalt servieren.
Apfel-Spargel-Salat
Zutaten: 1 kg Spargel, 5 säuerliche Äpfel, 3 EL Zitronensaft, 3 EL leichte Mayonnaise, 100 g Creme fraiche, Zucker, Salz und weißer Pfeffer, Schnittlauch
Zubereitung: Den vorbereiteten Spargel in 1 cm lange Stücke schneiden und knackig garen, Spargelstücke auf Küchenkrepp gut abtropfen und erkalten lassen, Äpfel schälen, vom Kernhaus befreien, in Spalten schneiden, aus Zitronensaft, Mayonnaise und Creme fraiche eine Soße bereiten, mit Salz, Zucker, Pfeffer und gehacktem Schnittlauch würzen, die Soße mit den Spargel- und Apfelstücken durchmischen und in Cocktailgläsern servieren.
Wir produzieren unser Obst streng nach den Richtlinien der kontrolliert integrierten Produktion:
Der zentrale Punkt ist die Integration des Pflanzenschutzes in eine Reihe von Anbaumaßnahmen. Durch die Kombination von Verfahren, bei denen unter vorrangiger Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflanzenzüchterischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen wird die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel (PSM) auf das notwendige Maß beschränkt.
Ein dauerhaftes Konzept zur Schadensabwehr wird entworfen. Durch gezielte kulturtechnische Maßnahmen wird das Schaderregerauftreten minimiert. Es werden chemische und die Umwelt belastende Maßnahmen nicht vorgezogen.
Äpfel aus Integriertem Anbau sind etwas ganz besonderes. Hier kann der Verbraucher sicher sein Äpfel werden den Anforderungen nach hoher innerer und äußerer Qualität und einem umweltschonenden Produktionsverfahren gerecht. "Integriert" steht für nichts anderes, als dass alle Produktionsfaktoren gleichberechtigt berücksichtigt werden. Der Integrierte Anbau ist somit ein hochmodernes und kompliziertes System. Das angestrebte Ziel, die Erzeugung von Obst mit besonders hohem gesundheitlichem Wert, wird erreicht durch - eine sorgsame Pflege des Bodenlebens, - die Erhaltung und Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit, - die Stärkung der Widerstandskraft der Bäume gegen Schadorganismen und - die Ausnutzung natürlicher Begrenzungsfaktoren für Krankheiten und Schädlinge. Pflanzenschutzmittel werden sparsam eingesetzt und nur solche Präparate ausgewählt, die die natürlichen Feinde der Schaderreger schonen und die Natur und Umwelt möglichst wenig belasten. Die Einzelheiten über die Erzeugungsmethoden sind in bundeseinheitlichen Richtlinien festgeschrieben und für jeden Erzeuger, der sich am Integrierten Anbau beteiligt, verbindlich. Die deutschen Erzeuger legen also ihre Erzeugungsmethode für jeden offen. Wo in unserer Wirtschaft gibt es etwas Vergleichbares?
Und damit der Verbraucher sicher sein kann, dass alles ordnungsgemäß und entsprechend den Richtlinien - also dem Erzeugungskonzept für den Integrierten Anbau - erfolgt, werden die Erzeuger, die Betriebe und die Erzeugnisse von unabhängigen Stellen kontrolliert.
Die Vermarktung unseres Obstes erfolgt durch die Veos und im Direktverkauf ab Gierstädt, denn regional ist optimal!
Qualitätssicherung - Von der Pflanzung bis zur Ernte
Verbraucher-, Natur- und Umweltschutz sind für die Fahner Obst e.G. und die angeschlossenen Erzeugerbetriebe von entscheidender Bedeutung.
Die Erfüllung gesetzlicher Vorgaben sowie die Einhaltung spezifischer Kundenanforderungen und Verbrauchererwartungen sind entscheidend für den Kauf der geernteten Produkte.
Zur Gewährleistung einer gleichbleibend hohen Qualität und dem Angebot sicherer Lebensmittel für den Endverbraucher wurden in den Betrieben verschiedene Qualitätsmanagementsysteme eingeführt.
Durch den Einkauf von hochwertigen Pflanzgut, der sachgerechten Anwendung von Pflanzenschutzmitteln sowie den Einsatz moderner, umweltschonender Anbaumethoden werden gesunde hochwertige Lebensmittel bei gleichzeitig größtmöglicher Schonung von Boden, Wasser und Natur produziert.
Die Einhaltung der Vorgaben wird im Rahmen regelmäßig stattfindender Kontrollen sowohl durch unabhängige Zertifizierungsstellen als auch Kunden überprüft.
Die Betriebe der Fahner Obst e.G. sind wie folgt zertifiziert:
• QS Erzeugung Obst-Gemüse-Kartoffeln und Global GAP inkl. Tesco Nurture
oder
• QS-GAP Erzeugung Obst-Gemüse-Kartoffeln
Darüber hinaus erfüllen alle Betriebe die Anforderungen an die Kontrollierte Integrierte Produktion (KIP), die Freiwillige Inspektion zu Arbeits- und Sozialbedingungen (FIAS) und die Systemvorgaben des Regionalfenster e.V.
Verliert ein Erzeugerbetrieb seinen Zertifizierungsstatus wird er augenblicklich gesperrt und verliert seine Lieferberechtigung für den Handel.
Zur Orientierung und Sicherheit geben die folgenden Prüfzeichen dem Verbraucher beim Einkauf eine Hilfestellung.

1654 kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg soll es in Kleinfahner nur kleine Herbstschlehen gegeben haben
1722 die Herren von Seebach ließen sich Gärten mit guten Obstsorten anlegen, sogar Feigen wurden angepflanzt, es wurde angeordnet, dass bei Eheschließung ein Obstbaum zu pflanzen ist, Baumfrevel und Rodungen von Obstbäumen wurden hart bestraft
1753 der Vorgänger von Pfarrer Sickler - Pfarrer Reibstein - erwähnte schon, dass es in Kleinfahner feine Gärten gibt und rund um`s Dorf und im Felde Obstbäume stehen, oft gab es allerdings großen Schaden durch Raupenfraß
1765 kurz nach dem Siebenjährigen Krieg wurden bereits in Witterda – Versorgungsdorf des Erfurter Doms - Kirschbäume gepflanzt. Dies blieb relativ unbekannt durch die Zugehörigkeit der Orte an der Fahner Höhe zu verschiedenen Ländern und durch die unterschiedlichen Konfessionen
1770-1820 Johann Volkmar Sickler (1742-1820) wirkte in Kleinfahner. Bei seinem Eintreffen war schon gewisser Obstbau vorhanden, sein Verdienst besteht in der systematischen Einteilung der Obstsorten, er gilt als der Begründer des Obstbaus an der „Fahner Höhe“.
1789 Sickler unternahm Versuche zur Obstverarbeitung und errichtete eine Obstwelke, es blieb ein Versuch
1791 in Kleinfahner wurden die ersten 15 Süßkirschstämmchen gepflanzt, Sickler bezog sie aus dem Taunus von Oberpfarrer Christ aus Kronberg („Flamentiner“ und „Türkine“), vor 1791 wurden traditionell Äpfel, Birnen und Zwetschen angepflanzt, dieses Jahr gilt als Beginn des Süßkirschenanbaus an der „Fahner Höhe“. Sickler konnte nur drei Bauern für den Obstbau gewinnen (Bufleb, Schierschmidt, Burkhardt) - andere Bauern standen dem Obstbau nicht aufgeschlossen gegenüber
Versuchsfelder des Naumburger Domprobstes Friedrich Wilhelm von Seebach (Eigentümer des Kleinfahnerschen Gutes) in der „Haungrube“ und Sicklers am „Kirchberg“ sollten zeigen, welche Kirschsorten an der Fahner Höhe den besten Ertrag bringen
1794-1804 verfasste Sickler den „Teutschen Obstgärtner“ (22 Bände)
Napoleonische Kriege: zerstörten an der Fahner Höhe die Aufbauarbeiten von Jahrzehnten. Durchziehende Truppen der Franzosen, vor allem unter Marschall Ney, und auch die Kossacken verwüsteten die Plantagen und benutzten die Obstbäume als Brennholz. Es dauerte lange, bis sich der Obstbau davon wieder erholte.
1866 die Verbindungsstraße zwischen Gierstädt und Kleinfahner wurde mit Süßkirschen besetzt
1874 Herr Bißmann aus Gotha wurde durch die herzogliche Landesregierung zur Betreuung des Obstbaus eingesetzt, seine Ratschläge wurden befolgt von Degenhardt, Kaufmann und Reichardt
1878 am 14.11.1878 unternahmen die Gierstädter Bauern den 1.Versuch der gemeinschaftlichen Arbeit, Gründung einer bäuerlichen Genossenschaft (gemeinsamer Kauf und Nutzung von Geräten und Maschinen sowie die Organisation des gemeinsamen Absatzes der Ernte), dies dauerte nicht lange, so scheiterte z.B. ein Schaupflügen mit einem neuen Dampfpflug an der damaligen Größe der Felder und der Gutsherr kaufte diesen den Bauern lächelnd zum halben Preis ab.
1890 die „richtige“ Zeit begann mit der Bildung von Obstbauvereinen - diese wurden durch die herzogliche Regierung in Gotha und Ingenieur Bißmann gefördert, es wurden Obstausstellungen organisiert („Linde“ in Döllstädt), es fanden Lehrgänge, Vorführungen, Gerätevorführungen, Exkursionen sowie ein
Kirschpackkurs statt: richtig verpackt erzielte man in Kassel, Hannover mindestens 14 Mark/Zentner (vorher waren nur 2-5 M/Z möglich)
1890 Lehrer Apel gilt als Pionier bei der Gründung des Vereins in Döllstädt
1892 Gründung des Vereins in den Fahner Dörfern (Pioniere hier : Degenhardt, Kaufmann, Reichard aus Kleinfahner), gefördert durch die herzogliche Regierung in Gotha, die den Garteningenieur Bißmann einsetzte
1894 20.6.1894 - in den bestehenden Landwirtschaftskammern wurden Garten- und Obstbauabteilungen gebildet, mit behördlicher Förderung entstanden große Obstbaugebiete (Alpenlande, Fahner Höhe, Taunus)
1902 Gründung des Obstbauvereins „Fahner Höhe“
1908 in Eisenach tagte der Deutsche Pomologischer Verein - ein Tag wurde zur Besichtigung des Fahnerschen Obstbau genutzt
vor 1. Weltkrieg in Gierstädt und Kleinfahner gab es ca. 6500 Kirschbäume an der „Fahner Höhe“ ca. 20000 Stück dazu 4000 in Ballstädt, durch schlechte Rentabilität ging der Bestand zurück, es gab keine Neupflanzungen; auch durch den starken Winter 1916/17 und den Krieg ging es stets abwärts
1.WK brachte Rückschlag; Männer an der Front und der strenge Winter 1916/17 tat ein übriges
1919 bewährte Sorten in Kleinfahner: Kassins, Boizenburger, Rivers, Dolts Zwiebel, Schöne v. Marienhöhe, Poppelsdorfer; bewährte Unterlage: hellrindige Vogelkirsche, bevor veredelte Bäume gepflanzt wurden, hat man früher Wildlinge gepflanzt und diese erst nach gewisser Standzeit veredelt, Süßkirschen auf Vogelkirsche wurden 70-100 Jahre alt mit einem Ertrag von 7 Z/Baum
Zwischen den Weltkriegen Krise, nach dem 1.WK auch bedingt durch gesättigten Markt mit ausländischem Obst, Preissturz
1934 erst ab jetzt entstanden mit staatlicher Unterstützung moderne, neue - auch Niederstammanlagen - diese Entwicklung kam allerdings mit Ausbruch des 2.WK zum Stillstand und durch strengen Winter 1941/42 zum Rückgang
1945 mit Ende des 2.WK fehlten Männer, um Obstbau aufzubauen, die Bestände waren überaltert, die 60-100-jährigen Bäume hatten 2-3 Generationen überlebt, Stillstand der obstbaulichen Entwicklung bis ca. 1965
1948 Fahner Gebiet: 938 Bewirtschafter, 376 ha Obst (meist <10ha) durchschnittlich 0,63 ha/Betrieb, (nach sozialistischer Umgestaltung = ca.63 ha/Betrieb
15.10.1952 wird LPG „1.Mai“ in Döllstädt gegründet (24 Mitglieder, 83 ha),
13.01.1953 wird LPG „Karl Marx“ Typ I in Großfahner gegründet (18 Mitglieder, 47 ha)
21.05.1953 wird LPG „Neues Leben“ in Dachwig gegründet (7 Mitglieder, 18 ha)
15.01.1958 wird die LPG „Karl Liebknecht“ in Kleinfahner gegründet (5 Mitglieder)
28.06.1958 wird die LPG „Fahner Höhe“ in Gierstädt gegründet (9 Mitglieder, 33,42 ha)
Mitglieder wurden belächelt, bedauert, offen und anonym bedroht, verhöhnt und gegenseitig ausgespielt. Bereits am 18.9.1958 traten deshalb schon zwei Mitglieder wieder aus. Zum Jahresende verschärfte sich die Situation und die LPG drohte, auseinander zu fallen. Zur Frühjahrsbestellung 1959 kamen jedoch weitere 7 Mitglieder dazu, auch die zwei, die im Herbst 1958 austraten, wurden wieder Mitglied. Die LPG „Fahner Höhe“ übernahm auch den Wald, der Gierstädt nach der Bodenreform zugeteilt wurde (Zusammenfassung in einer Waldgemeinschaft).
Zu den ersten gekauften Maschinen und Geräten gehörten:
1 Schlepper „Brockenhexe“ 4000,- Mark
1 Melkanlage 3000,-
1 Magermilcherhitzer 1200,-
1 Dämpfanlage 1500,-
1 Dungkran 9500,-
1 Tabakfädelmaschine 1200,-
1 Düngermühle 900,-
Bis 31.12.1964 wurde ein Stand an Bauten und baulichen Anlagen erreicht, darunter u.a.:
Neubau Schweinestall 29000,-
Lagerhalle 36000,-
Getreidesiloanlage 75000,-
Unterstellschuppen 13000,-
Fuhrwerkwaage 7000,-
Bienenhaus 16000,-
LPG verfügte Ende 1964 über folgende Maschinen:
1 Schlepper Belarus 45 PS
1 Schlepper Famulus 40 PS
1 Schlepper Famulus 36 PS
1 Schlepper ITM 35 PS
1 Schlepper Lanz 25 PS
1 Schlepper GT 124 22 PS
1 Schlepper Brockenhexe 22 PS
1 Geräteträger RS 09 18 PS
1 Schlepper Normag 18 PS
1 Baudumper 6 PS
7 Traktorenanhänger (darunter 3 Kipper)#
Die Veränderung 1964 gegenüber 1960 stellt sich folgendermaßen dar:
Bezeichnung 1960 1964
Fläche 154,29 268,80
Pferde 7 10
Rindvieh gesamt 110 191
Schweine gesamt 175 502
Bienenvölker 6 80
1960 „Sozialistischer Frühling“, im Herbst entstand die 1. geschlossene Kirschanlage, in der LPG „Fahner Höhe“ in Gierstädt sind von den 164 ha Landwirtschaftlicher Nutzfläche (LN) 28 ha Obst (Süßkirsche, Sauerkirsche, Apfel, Birne) 1960 war der genossenschaftliche Zusammenschluss im Anbaugebiet „Fahner Höhe“ abgeschlossen
1966 LPG „Fahner Höhe“ hat 105 Mitglieder und 299 ha LN, davon 62 ha Obst und gehört zur Kooperationsgemeinschaft Fahner Obst (Kooperationsgemeinschaft „F.O.“ insgesamt: 1207 Mitglieder, 3954 ha LN, davon 436 ha Obst)
1970 „Das Volk“ berichtet am 17.7.1970: in LPG „Fahner Höhe“ in Gierstädt werden täglich 30 dt Süßkirschen geerntet (4000 dt/Jahr), Hauptproduktionszweig der LPG ist der Obstbau, daneben gibt es aber noch Pflanzen- und Tierproduktion
1971 geeignete Süßkirschsorten aus 1971-er Sicht: Meckenheimer Frühe, Kassins Frühe, Knauffs Schwarze, Werdersche Braune, Teickners, Badacsoner, Spansche Knorpel, Farnstädter Schwarze, Altenburger Melonenkirsche, Große Schwarze Knorpel, Hedelfinger
1973 am 1.1. gliedert die LPG „Fahner Höhe“ ihre Obstflächen aus, es wurde die Kooperative Abteilung „Fahner Obst“ gebildet (605,5 ha zu diesem Zeitpunkt), durch Zusammenfassung der Obstbaubrigaden der im Bereich der „Fahner Höhe“ bestehenden LPG-en entstand die Kooperative Abteilung „F.O.“, die ab 1.7.1975 als LPG „F.O.“ tätig war
1975 1.7.: juristische Selbständigkeit der LPG „Fahner Obst“, 223 Mitglieder, 918 ha LN, davon 892 ha Obst, Jahresproduktion 3048 t, die LPG ist Mitglied im Kooperationsverband „Thüringer Obst“
1976 im Lager für Erholung und Arbeit gab es ab jetzt Bungalows, am 14.5.1976 wird der 1.Bauabschnitt der Obstlager-und Vermarktungsstation und ein dazugehöriges Sozialgebäude übergeben
1978 10.1.: es wird im Sozialgebäude eine Betriebssanitätsstelle mit Arztsprechstunde eingerichtet
1980 das Ledigenwohnheim ist fertig gestellt,
1983 das Lehrlingswohnheim ist fertig gestellt, außerdem bestanden zu diesem Zeitpunkt weitere soziale Einrichtungen, wie z.B. Kinderkombination in Dachwig, Kindergarten Gierstädt, Konsum, Zahnarztpraxis u.a.,
1985 die Verarbeitung kommt richtig in Gang, jetzt wird Folgendes produziert: Pulpe, Mark, Vergärung von Obstrückständen und Brennen zu Feindestillaten
1986 die Verarbeitung bezieht eine Obstpresse aus Rumänien (Leistung 2,5 t Äpfel/h)
22.5.1986 Erich Honecker besucht die LPG „Fahner Obst“ (Begrüßung durch 4000 Einwohner des Gemeindeverbandes, ein Apfelbaum der Sorte „Pinova“ wird vor der Betriebsgaststätte gepflanzt, E.H. wird zum Ehrenobstbauern der LPG ernannt), bis zu diesem Tage war die nach dem 1. Mai begonnene „Entrümpelung“ in der LPG beendet. Alle Ecken waren aufgeräumt, die Straßen gekehrt, Sauberkeit und Ordnung nach langer, langer Zeit wieder eingekehrt. Ordnungsliebende waren darüber sehr erfreut und wünschten sich nur deswegen öfter höheren Besuch.
1988 Die Saftlinie der Verarbeitung, 1986 begonnen, wurde mit einer Investitionssumme von 4 846 TM fertig gestellt
1989 „Wende“
Anbauverhältnis 1989
Obstart Fläche in ha Obstbäume
Apfel 1228,92 1 430 818
Birne 38,39 23 822
Süßkirsche 385,64 118 991
Sauerkirsche 270,56 171 532
Pflaume 164,77 77 290
Pfirs./Aprik. 6,30 4 341
Ges. 2094,58 1 826 794
1991 200 Jahre Süßkirschanbau an der „Fahner Höhe“
11.10.1990 Gründung Fahner Obst e.G.
9.1.1991 Gründung der Obstbaugenossenschaften
14.9.1993 Gründung der Fahner Obstbau GmbH
2010 Anbaustruktur der Obstbaubetriebe von Fahner Obst
2020 200. Todestag Johann Volkmar Sickler
2021 230 Jahre Obstanbau an der Fahner Höhe
2022 280. Geburtstag Johann Volkmar Sickler
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